SIG erzielt positive Ergebnisse und investiert in die thermische und solare Entwicklung

In einem hart umkämpften Markt verzeichnen die Services industriels de Genève (SIG) für das Geschäftsjahr 2017 positive Ergebnisse. Im Vergleich zu 2016 steigt das Betriebsergebnis um 7 Prozent auf 234 Millionen Franken. Das betriebswirtschaftliche Ergebnis wächst um 12 Prozent auf 65 Millionen Franken. SIG hat 187 Millionen Franken investiert, unter anderem zur Netzinstandhaltung und für die Entwicklung von Sonnen- und erneuerbarer thermischer Energie.

In einem sich wandelnden Markt und in einem verschärften Wettbewerb erzielen die Services industriels de Genève (SIG) im Jahr 2017 positive Ergebnisse mit einem stabilen Umsatz, der sich über der Milliardengrenze hält. Die Preise sind am 1. Januar 2017 um 3 Prozent gesunken, wobei die Stromversorgung 100 Prozent erneuerbar ist. Die Verkäufe der Sparte Thermik haben um 7 Prozent zugenommen. Das Volumen beträgt 422 GWh, was dem Jahreskonsum der Stadt Vernier entspricht.

Das Betriebsergebnis (EBITDA) steigt um 7 Prozent auf 234 Millionen Franken. «Diese guten Betriebsleistungen haben SIG erlaubt, die im Jahr 2017 getätigten 187 Millionen Franken Investitionen selber zu finanzieren, davon 90 Millionen, um die Verlässlichkeit und die Qualität der Netze und Bauwerke zu gewährleisten», erklärt Christian Brunier, Generaldirektor von SIG. «Dieses Resultat erlaubt uns auch, Entwicklungstätigkeiten wie erneuerbare Wärmenetze oder die Produktion von Sonnenstrom zu finanzieren.»

Im Jahr 2017 haben die Services industriels de Genève 42 Millionen Franken für die Entwicklung der Wärmenetze investiert und fördern so erneuerbare Heizung und Klimatisierung. «SIG hat als Ziel, bis 2035 einen Anteil von 40 Prozent erneuerbare Heizenergie im Kanton Genf zu erreichen», betont Christian Brunier und ergänzt: «Es ist eine grosse Herausforderung, denn die Genferinnen und Genfer heizen heute mit 90 Prozent fossiler Energie. Die Schweiz gibt jährlich zwischen 10 und 15 Milliarden Franken aus, um umweltschädliche, fossile Energie im Ausland zu kaufen. Die Entwicklung von lokaler Wärmeenergie hilft, den Zustand der Umwelt zu verbessern, die lokale Wirtschaft zu unterstützen und zahlreiche Arbeitsplätze im Nahbereich zu schaffen.»

2017 hat SIG zudem 5 Millionen Franken in Geothermie und 4 Millionen Franken in Solaranlagen investiert. Drei neue Sonnenkraftwerke wurden in Betrieb genommen. Ziel des Kantons Genf ist es, 2025 mindestens 150 MW Sonnenstrom zu produzieren.