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Generalversammlung der Regionalwerke AG Baden: Wechsel im Verwaltungsrat und weiterer Ausbau der Fernwärme- und Fernkälteversorgung

Die Regionalwerke AG Baden (RWB) konnte an ihrer Generalversammlung von einem erfolgreichen Geschäftsjahr mit solidem Ergebnis berichten. In den kommenden Jahren tätigt das Swisspower-Stadtwerk hohe Investitionen in den weiteren Ausbau der Fernwärme- und Fernkälteversorgung sowie für die digitale Transformation.

Die Regionalwerke AG Baden (RWB) weist für das Geschäftsjahr 2021 ein solides Geschäftsergebnis aus. Der Gesamtertrag ist gegenüber dem Vorjahr zwar angestiegen, trotzdem sank das Betriebsergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) um über 30%. Die Gründe dafür sind vor allem die merklich gestiegenen Einkaufspreise für Energie, die Planung und Umsetzung klimafreundlicher Energieprojekte sowie der interne Ausbau der IT.

Investitionen in erneuerbare Energieprojekte

Die RWB setzte 2021 ihre Investitionen in erneuerbare Energieprojekte fort: Nach erteilter Bewilligung hat die Realisation der neuen Energiezentrale Baden Nord begonnen. Die Planung einer weiteren Energiezentrale im Quartier «Baden rechts der Limmat» nahm 2021 entscheidende Hürden. Auch in den Gebieten Kappelerhof und Dättwil geht der Ausbau der Fernwärme und Fernkälte weiter voran. Mit einem solch massiven Ausbau für eine erneuerbare Energiezukunft leistet die RWB einen wertvollen Beitrag zu den Zielen des Energiekonzepts 2050 der Stadt Baden.

In den nächsten Jahren sind weitere umfangreiche Investitionen geplant für den konsequenten Weiterausbau der Fernwärme- und Fernkälteversorgung in Baden, zur Forcierung nachhaltiger Energieproduktion sowie für den Ausbau der IT, um die Sicherheit und die Effizienz der internen Prozesse voranzutreiben. Als regionale Energieversorgerin gilt es für die RWB, insbesondere die anstehenden Herausforderungen in Bezug auf potenzielle Stromlücken und den Klimawandel zu bewältigen.

Wechsel im Verwaltungsrat der RWB

An der diesjährigen RWB-Generalversammlung wurde der langjährige Verwaltungsratspräsident Werner Graber mit lobenden Worten und einem herzlichen Dank für sein grosses Engagement verabschiedet. Als Nachfolger hat die Generalversammlung Kurt Lüscher zum neuen VR-Präsidenten der RWB gewählt. Er gehört dem Verwaltungsrat bereits seit Mai 2018 an und ist seit Mai 2020 auch VR-Mitglied der Limmatkraftwerke AG. Er verfügt über umfangreiche Erfahrungen in der Energiebranche und bringt grosse fachliche Kompetenzen ins Gremium ein. Kurt Lüscher ist Geschäftsführer der Implementation Force AG, einem Unternehmen für Beratungs- und Managementdienstleistungen. Zudem ist er Organisator der beliebten und jährlich stattfindenden «Smart Energy Party» in der Umwelt Arena Schweiz in Spreitenbach. Mit seiner Wahl zum Verwaltungsratspräsident nimmt er neu auch im Verwaltungsrat der RWB Holding AG Einsitz.

Rochade auch bei RWB Holding AG und Limmatkraftwerke AG

An den Generalversammlungen wurden zwei weitere langjährige Verwaltungsratsmitglieder verabschiedet. Alfred Bürkler ist nach 10-jähriger Tätigkeit als VR-Mitglied der RWB Holding zurückgetreten. Für den frei gewordenen Sitz wählte die GV Regina Ammann als neues VR-Mitglied. Die Limmatkraftwerke AG (LKW) verabschiedete sich von ihrem VR-Mitglied Peter Bryner, der sich 11 Jahre lang im Gremium engagiert hatte. Als seine Nachfolgerin wählte die GV Dr. Isabelle Flückiger.