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Beitrag gegen drohende Strommangellage: Power-to-Gas-Anlage vorübergehend abgeschaltet

Limeco hat ihre Power-to-Gas-Anlage vorübergehend abgeschaltet. Damit leisten Limeco und ihre Kooperationspartner einen aktiven Beitrag, damit die Schweiz möglichst ohne Stromengpass durch den Winter kommt. Der eingesparte Strom wird vollständig ins Stromnetz eingespeist.

Die Power-to-Gas-Anlage wandelt erneuerbaren Strom aus der Kehrichtverwertungsanlage (KVA) von Limeco in speicherbares grünes Gas um. Bei der Produktion des im Power-to-Gas-Prozess erforderlichen Wasserstoffs gibt es Umwandlungsverluste. Deshalb macht es bei der aktuellen europäischen Energiesituation mehr Sinn, den Strom aus der KVA vollständig ins Stromnetz einzuspeisen.

Das Klärgas aus der Abwasserreinigungsanlage (ARA) von Limeco ist der zweite elementare Bestandteil im Power-to-Gas-Prozess. Es wird bis auf Weiteres in Blockheizkraftwerken in Strom umgewandelt. Die Abwärme heizt die Gebäude der ARA und fliesst ins Limmattaler Fernwärmenetz.

Limeco und ihre Kooperationspartner leisten mit dem Herunterfahren der Power-to-Gas-Anlage einen aktiven Beitrag, damit die Schweiz möglichst ohne Stromengpass durch den Winter kommt. Der Entscheid wurde gemeinsam und einhellig getroffen.

Alle Beteiligten gehen davon aus, dass ab Frühling wieder genügend Strom vorhanden ist, um die Power-to-Gas-Anlage ihrem Zweck entsprechend zu betreiben: für die Produktion von erneuerbarem Gas zur Dekarbonisierung der Schweiz.