Ökostrombörse: Dank Preisreduktion noch attraktiver

Seit Ende 2011 ist die Ökostrombörse (www.oekostromboerse.ch) erfolgreich am Markt. In gegen 60 Ausschreibungen konnten über 124‘000‘000 kWh Ökostrom vermittelt werden. Als Ausschreiber und Käufer treten die vier Swisspower Partner aus dem Kanton Aargau und weitere Energieversorgungsunternehmen auf. Nun senkt die Ökostrombörse ihre Preise, um die Ökologisierung der Stromprodukte weiter voranzutreiben.

Die vier Swisspower Partner IBAarau AG, Regionalwerke AG Baden, StWZ Energie AG und SWL Energie AG sowie drei weitere Aargauer Energieunternehmen lancierten am 2. Dezember 2011 die Online-Plattform Ökostrombörse (www.oekostromboerse.ch). Seither konnten in 57 wettbewerblichen Ausschreibungen Herkunftsnachweise aus Produktionsanlagen auf Basis Solar, Biomasse, Wind und Wasser über 124‘000‘000 Kilowattstunden (kWh) vermittelt werden. Dies entspricht dem Verbrauch von 27‘500 Haushalten mit vier Personen. Der Anteil an Solarstrom betrug rund 8 Prozent oder 9‘410‘000 kWh. 

In den letzten Jahren konnten die Betreiber der Ökostrombörse die Abläufe optimieren und so die Kosten senken. Mit den neuen, tieferen Preisen ist es auch für kleinere und mittlere Elektrizitätsversorgungsunternehmen günstig und einfach, solche Herkunftsnachweise zu beschaffen. 

Durch die hohe Anzahl von grossen und kleinen Produktionsanlagen in der ganzen Schweiz werden an der Ökostrombörse marktwirtschaftliche Preise realisiert. Diese können in Form von attraktiven Naturstromprodukten an die Endkunden weitergegeben werden. Günstige Preise motivieren auch die Energieversorger ihren Strommix zu ökologisieren und den Anteil erneuerbarer Energie in ihrem Produktemix laufend zu erhöhen. Damit können zum Beispiel nicht deklarierte Energiemengen oder Strom aus nicht erneuerbarer Energie zunehmend ersetzt werden. 

Die Ökostrombörse ist eine Alternative bzw. Ergänzung zum nationalen Fördersystem der kostendeckenden Einspeisevergütung (KEV).