Swisspower | Biel wird nachhaltiger dank «Standard»-Strom vom ESB

Biel wird nachhaltiger dank «Standard»-Strom vom ESB

Seit 2012 bietet der ESB seiner Stromkundschaft Strom aus 100 % Schweizer Wasserkraft an. Zunächst nur auf Wunsch, seit 2013 als das «normale» Stromprodukt. Damit wird der Bieler Strommix nachhaltiger. Die Zahlen der jährlichen Stromkennzeichnung machen es deutlich.

Der ESB als Bieler Stromversorger macht mit seinen nachhaltigen Grundsätzen Ernst und setzt die vom Bund vorgegebene Energiewende erfolgreich um. Noch im Jahr 2011 setzte sich der Strommix des ESB aus rund 46 % Strom aus Wasserkraft und 54 % Strom aus Atomkraft zusammen. Im 2012 hat der ESB die Stromwahl eingeführt: Die ESB-Kundschaft konnte zwischen einem Stromprodukt aus 100 % Schweizer Wasserkraft und dem herkömmlichen Stromprodukt «Mix» aus verschiedenen Quellen – Wasserkraft, Atomkraft usw. – wählen. Eine erfreuliche Anzahl Stromkundinnen und -kunden ergriff die Möglichkeit und wählten den Strom aus Wasserkraft. Damit erhöhte sich der Anteil aus erneuerbaren Energien im Bieler Strommix auf über 58 %. Seit 2013 ist der Strom aus 100 % Schweizer Wasserkraft die Norm für die Stromkundschaft des ESB, wodurch der Anteil an erneuerbaren Energien auf 88 % gestiegen ist.

Der ESB freut sich über die grosse Akzeptanz, die der Strom aus 100 % Wasserkraft bei seiner Kundschaft geniesst. Die Bieler Haushalte weisen mit ca. 98 % eine nahezu vollständige Abdeckung mit «Standard»-Strom auf. Sogar das Gewerbe erreicht einen ähnlich hohen Anteil, sowohl bei der Anzahl Kunden als auch beim Verbrauch. Rund 82 % der Industriekunden beziehen Strom aus Wasserkraft, was einem Anteil von ca. 55 % am Verbrauch entspricht. Gewisse Firmen, die das Stromprodukt «Mix» beziehen, machen dies jedoch zum Teil durch Eigenproduktion oder Bezug von Ökostrom wett.

ESB-Stromprodukte

«Standard»: Strom aus 100 % Wasserkraft aus der Schweiz. Dies ist der Strom, den alle Kundinnen und Kunden automatisch vom ESB erhalten.

«Mix»: Strom aus erneuerbaren und nicht erneuerbaren Quellen (Wasser- und Atomkraft oder andere nicht erneuerbare Quellen).