Employer Branding 2.0: Swisspower setzt auf Authentizität und Lösungen gegen den Fachkräftemangel

Die Plattform «Power Player» der Swisspower und ihren Stadtwerken setzt seit Herbst 2023 neue Massstäbe im Employer Branding der Energiebranche. Mit einer modernen Landingpage und einer gezielten digitalen Ansprache – unter anderem über Social-Media-Kanäle wie TikTok – macht sie die vielfältigen und zukunftsorientierten Berufsperspektiven im Energiesektor sichtbar. Die Kampagne richtet sich insbesondere an Lehrstellensuchende, Studierende sowie Berufserfahrene. Sie stärkt die Wahrnehmung von Swisspower und ihrer Partnerwerke als attraktive Arbeitgeber und leistet einen wesentlichen Beitrag zur Bewältigung des Fachkräftemangels in der Branche. 

Christine, du hast als Project Manager Employer Branding per September dieses Jahres das Projekt «Power Player» übernommen. Was fasziniert dich an diesem Projekt? 

Als Plattform «Power Player» bündeln wir unsere Stärken, um die Werke als die attraktiven Arbeitgeber:innen sichtbar zu machen, die sie sind. Zudem tragen wir gemeinsam dazu bei, den Fachkräftemangel zu reduzieren, indem wir die Energiebranche als vielfältiges Berufsfeld positionieren und wichtige Berufe und Lehrstellen ins Zentrum rücken. 

Mich begeistert, dass «Power Player» ein so vielschichtiges Projekt ist und ich dafür all meine Skills vereinen kann. Employer Branding richtet sich einerseits nach innen, um bestehende Mitarbeitende zu halten andererseits nach aussen, um zukünftige Talente, Quereinsteiger:innen und Fachkräfte zu gewinnen. Zu den Themen aus dem HR gesellen sich Aufgaben aus den Bereichen Marketing und Kommunikation. 

Was möchtest du 2026 weiterentwickeln? 

Dank der grossen Pionierarbeit der beteiligten Werke und meiner Vorgängerinnen sind die Grundlagen nun aufgebaut. Jetzt geht es darum, dieses Fundament gemeinsam weiterzuentwickeln, die Marke zu schärfen, die Bekanntheit zu steigern und die Zielgruppen passgenau anzupeilen.  

Konkret möchte ich bestehende Initiativen zur Lehrlingsgewinnung und Fachkräftesicherung ausbauen, gleichzeitig neue Formate entwickeln, die die Berufe in der Energiebranche aufzeigen, Interesse wecken und das Projekt mit noch mehr Leben anreichern.   

Denn: Ich sehe eine klare Bewegung hin zu Authentizität und Kulturorientierung. Unternehmen, die ihre Werte glaubwürdig leben und erlebbar machen, werden Talente gewinnen und langfristig binden können. Gerade in der Energiebranche, die sich im Wandel befindet, braucht es Menschen, die Sinnhaftigkeit, Loyalität und Fortschritt vereinen. 

Neben den inhaltlichen Zielen, was ist für dich besonders spannend im Projekt «Power Player»? 

Absolut interessant ist die Vielfalt innerhalb unserer Allianz: Die Stadtwerke unterscheiden sich in Grösse, Struktur und Kultur. Diese Unterschiede sind bereichernd, verlangen aber ein gutes Verständnis der jeweiligen Bedürfnisse sowie Kreativität, damit am Ende alle Werke angemessen vertreten sind und einen spürbaren Mehrwert erfahren. Ich sehe es als meine Aufgabe, diese Vielfalt zu bündeln und daraus eine gemeinsame Kraft zu entwickeln. 

Welche persönlichen Erfolge möchtest du erreichen? 

Mein Ziel ist es, das Projekt attraktiv zu gestalten und einen beständigen Mehrwert für die «Power Player»-Stadtwerke zu bieten. So, dass wir uns noch besser vernetzen,  die entstandenen Gefässe des Austausches weiter pflegen und als Plattform bereit sind für weitere Stadtwerke.

Ich freue mich über eine Vernetzung bei LinkedIn und bin offen für einen Austausch über Employer Branding oder «Power Player».

Name
Christine Banz
Funktion
Project Manager Employer Branding
Firma
Swisspower AG