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Energie Thun AG führt intelligente Strom-, Gas- und Wasserzähler ein

Die Energie Thun AG macht einen weiteren Schritt in Richtung intelligente Energiezukunft: Ab September 2015 werden im Bereich der Trafostation Breitenweg die ersten Liegenschaften mit Zählern der neusten Generation – so genannten Smart Metern – ausgerüstet.

Die Energie Thun AG unterstützt den Swisspower Masterplan 2050 und bekennt sich damit zur Energiestrategie des Bundes. Die Einführung eines intelligenten Messsystems ist eine von vielen Massnahmen, die dazu beitragen, das Energiesystem umzubauen und die gesetzten Ziele zu erreichen.

Ab September 2015 werden im Bereich der Trafostation Breitenweg die ersten Zähler ausgetauscht. Die Kundinnen und Kunden werden von der Energie Thun AG vorgängig kontaktiert.

Für die Kundinnen und Kunden ändert sich nichts, ausser dass keine Zählerablesung vor Ort mehr erfolgen muss. Die Verbrauchsstände der Strom-, Gas- und Wasserzähler werden in verschlüsselter Form mittels Power Line Communication (PLC) über die Stromleitung an die Energie Thun AG übermittelt.

In der ersten Phase beschränkt sich die Einführung auf den Bereich der Trafostation Breitenweg. Basierend auf den technischen, administrativen und finanziellen Erfahrungen wird die Planung für die weitere Einführung erfolgen. Aktuell geht die Energie Thun AG davon aus, dass es etwa zehn Jahre dauern wird, bis alle Zähler ausgewechselt sind.

Im Jahr 2012 hat die Energie Thun AG gemeinsam mit der ETH Zürich ein Pilotprojekt zur Erforschung neuer Energiedienstleistungen basierend auf intelligenten Messsystemen durchgeführt. Die gewonnen Erkenntnisse fliessen nun in die Ausrüstung der Thuner Haushalte ein, ebenso wie die durch das Bundesamt für Energie (BFE) festgelegten technischen Mindestanforderungen und Einführungsmodalitäten.

Optimierung der Stromnetzauslastung und des Energieverbrauchs

Mit dem Einsatz von intelligenten Messsystemen werden Energieflüsse und Energieverbräuche besser erkennbar.

Die dezentrale Stromproduktion durch Photovoltaikanlagen stellt immer grössere Herausforderungen an das Versorgungsnetz. Intelligente Messsysteme unterstützen die Netzführung und Netzplanung. Sie ermöglichen eine optimale Stromnetzauslastung und tragen so zur Versorgungssicherheit bei.

Intelligente Messsysteme können den Kundinnen und Kunden zudem Informationen über ihr Verbrauchverhalten liefern. Diese dienen als Grundlage zur Optimierung des Energieverbrauchs.