Eniwa: Nachhaltige Energie für das KSA-Areal und die Stadt Aarau

Die neue Energiezentrale von Eniwa im Haus 97 des Kantonsspitals Aarau (KSA) ist im Beisein von rund 50 Ehrengästen eingeweiht worden. Zudem boten Eniwa und KSA öffentliche Rundgänge durch die imposante Anlage an. Die Energiezentrale stellt langfristig die Versorgung mit Wärme und Kälte des gesamten KSA-Areals sicher und liefert Wärme und Kälte ins übrige Versorgungsgebiet von Eniwa in Aarau.

Als ein «wahrhaftiges Win-win-Projekt» für KSA und Eniwa bezeichnete Dr. Markus Meier, CEO des KSA, in seiner Begrüssung die neue Energiezentrale: «Sie sichert nicht nur langfristig die Energieversorgung des KSA, sondern erhöht auch die Betriebssicherheit erheblich. Für die Eniwa ist diese Anlage ein wesentlicher Bestandteil des regionalen Wärmeverbunds.» Für das KSA trage sie massgeblich zur Effizienzsteigerung bei. «Das bringt uns unserem Ziel einer nachhaltigen Energiezukunft einen grossen Schritt näher», so Markus Meier.

Einen Blick zurück in die zehnjährige Geschichte der Zusammenarbeit warf Dr. Hans-Kaspar Scherrer, CEO von Eniwa. Er betonte die Steigerung der Versorgungssicherheit: «Mit der Energiezentrale KSA wird die bisherige Wärme- und Kältekapazität der Fernwärme und Fernkälte in Aarau etwa verdoppelt und beträgt nun über 46 Megawatt bei der Wärme und 21 Megawatt bei der Kälte – also genug, um das Wärmenetz für die Stadt Aarau in den nächsten Jahren weiter ausbauen zu können.»

«Nachhaltiger geht es fast nicht»

Bruno Scholl, Leiter Architektur und Bau beim KSA, hatte zuvor die Dimension der neuen Anlage skizziert: «Mit der neuen Energiezentrale erhalten das KSA und der Neubau die Energie ab Platz und mehrheitlich von der Kehrichtverbrennungsanlage (KVA) – nachhaltiger geht es fast nicht mehr.» Elf Megawatt Wärme würden zukünftig aus der KVA Buchs ausgekoppelt. «Das würde für rund 850 Einfamilienhäuser reichen», rechnete er vor. Den vom KSA nicht benötigten Anteil der Wärme und Kälte verwendet Eniwa im übrigen Versorgungsgebiet in der Stadt Aarau.

Seitens der Stadt Aarau gratulierte der Stadtpräsident Hanspeter Hilfiker. Er hob die Bedeutung der Energiezentrale für die Wärmeversorgung der Stadt Aarau hervor und gratulierte den beiden Partnern Eniwa und KSA zu dem gelungenen Projekt.

Blick ins Innere eines Millionenprojekts

Etwa 200 Besucher:innen nahmen an den Führungen durch die neue Wärmezentrale teil, für die rund 15 Mio. CHF investiert worden sind. Die Gäste erfuhren in Kleingruppen Wissenswertes über die Auskopplung der Wärme, die aus der KVA kommt, und über die Kälteproduktion. Die imposanten Anlagen im Neubau an der Tellstrasse konnten besichtigt und offene Fragen beantwortet werden.