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Klimafonds Stadtwerk Winterthur: Wirkungsvoller Beitrag an die CO2-Reduktion

Der Klimafonds Stadtwerk Winterthur trägt dazu bei, dass 50'000 Tonnen CO2 vermieden werden. Über 50 unterstützte Projekte machen dies möglich.

Seit 2007 werden vom Klimafonds Stadtwerk Winterthur Gelder an Projekte vergeben, die CO2 vermeiden oder einsparen, Energieeffizienz oder erneuerbare Energien fördern. 52 Projekte sind seither unterstützt worden. Eine interne Auswertung hat ergeben, dass durch die unterstützten Projekte 50'000 Tonnen CO2 vermieden werden. Dies entspricht der CO2-Menge, die bei der Verbrennung von 15'900 Tonnen Heizöl anfallen würde.

In Bezug zu den ausgeschütteten Fondsgeldern von insgesamt 2,9 Millionen Franken ergibt dies einen Förderbeitrag von knapp 60 Franken pro vermiedene oder eingesparte Tonne CO2. Gesamthaft sparen die unterstützten Projekte ausserdem 10,5 Millionen Kilowattstunden Strom ein.

Grosse Multiplikationswirkung

Die Wirksamkeit der Projekte wurde kumuliert über die Lebensdauer jedes einzelnen geförderten Projektes ermittelt. Nicht in den 50'000 Tonnen enthalten ist ein zusätzlicher Effekt des Klimafondsprojekts: Es wird angenommen, dass das geförderte Projekt andere, gleichartige Projekte auslöst. Dies nennt man Multiplikationswirkung. Für die Klimafondsprojekte geht man von einer konservativ geschätzten CO2-Einsparung durch Multiplikation von ca. 230'000 Tonnen aus.

Ausgewertet wurden lediglich Projekte, die eine direkte CO2-reduzierende oder -vermeidende Wirkung aufweisen. Projekte, welche die Sensibilisierung als Schwerpunkt haben, wurden nicht berechnet. Der Grund dafür ist, dass es keine allgemeingültigen Methoden gibt, den Transferfaktor von der Sensibilisierung zu Taten zu messen. Es darf jedoch davon ausgegangen werden, dass eine Wirkung besteht und diese somit noch zusätzlich anfällt.