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Klimafonds unterstützt Messungen an neuartigem Windkraftwerk

Die Firma Wepfer Technics hat eine neuartige Windturbine entwickelt, die schon bei wenig Wind Strom produziert, bei sehr starkem Wind nicht abschalten muss und tiefe Geräuschemissionen aufweist. Der Klimafonds Stadtwerk Winterthur unterstützt die wissenschaftliche Untersuchung des Konzepts und ermöglicht dadurch den Erfindern, die Leistungsfähigkeit ihrer Anlage unter Beweis zu stellen.

Mit ihren drei sechsflügeligen Rotoren ist die Anlage 24 Meter hoch, 42 Meter breit und besitzt eine Leistung von 250 Kilowatt (kW). Die neuartige Schwachwindanlage könnte künftig einen wichtigen Beitrag zur ökologischen Stromversorgung liefern, da sie auch schon bei sehr tiefen Windgeschwindigkeiten Strom produziert. Im Gegensatz zu herkömmlichen Anlagen muss das Windkraftwerk auch bei Sturm nicht abschalten. Die Rotorblätter werden in diesem Fall aktiv gesteuert, damit die Anlage konstant bei einer Leistung von 250 kW arbeitet. Zudem werden voraussichtlich die Geräuschemissionen der Windturbine sehr tief sein.

Wissenschaftliche Untersuchung soll Leistungsfähigkeit zeigen

Ziel des Projektes ist eine wissenschaftlich fundierte Untersuchung der neuartigen Technologie durch das Zentrum für Aviatik der Zürcher Hochschule für angewandte Wissenschaften (ZHAW). Der Klimafonds Stadtwerk Winterthur unterstützt die Untersuchung mit 140 000 Franken. Dabei wird untersucht, wie sich die Anlage bei verschiedenen Windgeschwindigkeiten verhält, wie effizient sie arbeitet und wie laut sie ist. Dies ermöglicht der Firma Wepfer Technics, die Leistungsfähigkeit der Anlage von einer unabhängigen Institution messen zu lassen und die Anlage weiter zu verbessern.