Winterthour s’approvisionne en électricité auprès d’une autre centrale solaire haute alpine

La ville de Winterthour s’approvisionnera à l’avenir en électricité solaire auprès de la centrale solaire haute alpine Sidenplangg dans le canton d’Uri. À cet effet, un contrat de fourniture à long terme d’une durée de vingt ans sera conclu. Outre celui avec Sedrun Solar (communiqué de presse du 9 octobre 2025), il s’agit du deuxième contrat d’électricité solaire haute alpine pour Winterthour. L’électricité solaire haute alpine fournit notamment de l’électricité renouvelable en hiver et contribue à la sécurité de l’approvisionnement.

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Winterthur wird während zwanzig Jahren bis zu rund 1 GWh hochalpinen Solarstrom sowie die Herkunftsnachweise (Bestätigung über Produktionsart und -zeitpunkt) von der Gross-Solaranlage Sidenplangg im Kanton Uri beziehen. Dieser Solarstrom fliesst in die Grundversorgung der Kundschaft von Stadtwerk Winterthur und macht 0,3 Prozent ihres Jahresverbrauchs aus (Basis Jahr 2024). Sidenplangg ist kürzlich bereits teilweise in Betrieb gegangen und profitiert vom Solarexpress des Bundes. Stadtrat Stefan Fritschi erklärt: «Sidenplangg produziert rund 40 Prozent der Jahresmenge im Winter. Winterstrom ist je länger je wichtiger.»

Vertragspartnerin der Stadt Winterthur ist die Aventron Solar AG, die zu neunzig Prozent an der Anlage Sidenplangg beteiligt ist. Die Stadt Winterthur ihrerseits ist an der Firma Aventron im Umfang von zehn Prozent beteiligt. Im maximal selben Umfang ist sie berechtigt, den Solarstrom von Sidenplangg zu beziehen.

Fakten zur hochalpinen Solaranlage Sidenplangg

Auf einer Fläche von 128'600 m2 werden 15'000 Photovoltaikmodule auf 2310 Modultischen installiert. Die geplante Leistung im Endausbau, voraussichtlich im Jahr 2028, beträgt 8,04 Megawattpeak. Die hochalpine Solaranlage Sidenplangg befindet sich zwischen 1770 Meter und 2050 Meter ü.M. an der Südflanke des Gamperstocks. Sie wird an einem lawinengeschützten Hang gebaut, der durch Strassen und Skilifte begrenzt wird und wo bereits Lawinenverbauungen bestehen. Trockenwiesen, Gewässerschutzbereiche und Grundwasserschutzzonen werden ausgespart.