Énergie solaire sur la décharge : Début des travaux pour une installation photovoltaïque sur l'ancienne décharge d'ordures de Liesberg

Sur l'ancienne décharge d'ordures «Hinterm Chestel» à Liesberg, dans le canton de Bâle-Campagne, une centrale solaire d'un genre particulier est en cours de construction. Le fournisseur d'énergie bâlois IWB n'y construit pas seulement une installation qui produira de l'électricité pour environ 1000 ménages. Il crée également des biotopes humides supplémentaires pour favoriser la biodiversité. Les travaux ont débuté – et avec eux, un projet qui montre comment la transition énergétique et la protection de la nature peuvent aller de pair.

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Das Basler Energieunternehmen nutzt die ehemalige Deponie der Kehrichtbeseitigung Laufental-Schwarzbubenland AG (KELSAG) zur nachhaltigen Energieproduktion. Auf der vorbelasteten Fläche von rund 25.000 Quadratmetern entsteht eine Photovoltaikanlage. Claus Schmidt, Geschäftsführer von IWB, dazu: «Mit dem Bau dieser PV-Anlage setzen wir unsere Strategie konsequent um. Wir wollen mehr erneuerbaren Strom produzieren – auch direkt in unserer Region. Wir freuen uns, nun den Bau zu starten.» Mit einer installierten Leistung von rund 3,7 Megawatt wird die Anlage jährlich knapp 4 Gigawattstunden Solarstrom produzieren – das entspricht in etwa dem Verbrauch von 1000 durchschnittlichen Haushalten.

Baustart erfolgt – Inbetriebnahme im Frühjahr 2026

Mitte Oktober ist nun der Baustart für das Projekt erfolgt. In einem ersten Schritt wird die Tragkonstruktion errichtet sowie Vorarbeiten für die Transformatoren ausgeführt, bevor dann im Winter die eigentlichen PV-Module installiert werden. Die Inbetriebnahme der Anlage ist für das Frühjahr 2026 geplant. Die 7.600 Solarmodule werden erhöht installiert. So kann die Fläche unter den Panels weiterhin als naturnahe Fläche unterhalten werden. Neben anderen Partnern unterstütz auch das IWB-Tochterunternehmen Planeco. Die ausgewiesene Solarspezialistin bringt ihr Knowhow beim Bau von PV-Grossanlagen mit ein. IWB befindet sich aktuell in Gesprächen mit interessierten Unternehmen, die eine langfristige Abnahme des Stroms im Rahmen eines sogenannten Power Purchase Agreements (PPA) anstreben.

Energieproduktion und Biodiversität im Einklang

Die Photovoltaikanlage in Liesberg ist nicht nur ein Energieprojekt. IWB hat Natur- und Umweltverbände von Anfang an eng involviert, damit bereits in der Planung ökologische Anliegen berücksichtigt werden konnten. Rund um die Solarmodule schafft IWB gezielt Lebensräume für Reptilien, Insekten und Amphibien. Geplant sind unter anderem neue Feuchtbiotope, steinige Rohbodenflächen und Waldrand-Schmetterlingskorridore. Zudem werden invasive Neophyten entfernt, um so die einheimische Flora zu fördern. Schmidt dazu: «Mit dem Bau der Photovoltaikanlage in Liesberg zeigt IWB, wie Energiewende mit ökologischen Interessen vereinbar ist. Die aktive Zusammenarbeit mit Umweltverbänden bringt einen klaren Mehrwert.»